Liberale Demokraten: Programm        

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Die Programmatik der Liberalen Demokraten kann als links- ober sozialliberal bezeichnet werden, mitunter greift die Partei auch gern auf die Attribute freisinnig oder radikaldemokratisch zurück.
Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Freiheits- und Bürgerrechte der Einzelnen gegenüber Einschränkungen durch den Staat oder mächtige gesellschaftliche Gruppen. Während ihrer Existenz haben sich die LD immer wieder gegen die Tendenz zunehmender staatlicher Überwachung (von Volkszählung bis Vorratsdatenspeicherung)
und für mehr Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung eingesetzt. 
Die LD fordern mehr direkte Demokratie und den Abbau einschränkender Bestimmungen im Wahlrecht (wie vor allem der 5%-Hürde).
Die Freiheit der Einzelnen findet jedoch Grenzen in den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und der sozialen Gerechtigkeit. Die LD lehnen vor diesem Hintergrund alle marktradikalen und neoliberalen Positionen ab,
wie sie in den letzten Jahren nicht nur von der FDP vertreten wurden.
Wir möchten keine "Partei der Besserverdienenden" oder der "sozialen Kälte" sein. Nicht zuletzt deshalb hat der Bundesparteitag 1991 beschlossen, den Zusatz "die Sozialliberalen" in den Parteinamen aufzunehmen. In einem ausführlichen Kommentar hat der Bundesvorsitzende Bernd Grothkopp jüngst die Unterschiede zwischen LD und FDP auf den Punkt gebracht.

Das 1982/83 beschlossene  der LD ist weiterhin gültig, wurde im Jahr 2015 allerdings aktualisiert und erweitert.
Eine kurze Selbstdarstellung der Partei wurde 2005 formuliert.
Eine deutliche Stellungnahme gegen die Hartz-IV-Politik stellt ein entsprechender Beschluss des Bundesparteitages aus dem Jahr 2004 dar.
Eins der interessantesten Programmpapiere trägt den Titel Arbeit für alle und macht sich stark für eine gesellschaftliche Neubewertung und Umverteilung von bezahlter und ehrenamtlicher Arbeit. Der 1986 gefasste Beschluss wurde 1995 aktualisiert (Text hier) und steht inzwischen erneut zur Diskussion.
Es ist neben vielen anderen in der Veröffentlichung »Freisinnig wider die Restauration« enthalten. Dieses inzwischen vergriffene Buch kann beim Bundesverband oder bei diesen Anbietern bestellt werden.
Weitere Texte und Dokumente befinden sich in unserem Archiv.